In den US-Bundesstaaten Florida und Georgia setzen einige High Schools in letzter Zeit eine Sicherheitsdrohne namens „Black Arrow“ ein, um potenziellen Schulschussbedrohungen zu begegnen. Das System, das den Namen „Campus Guardian Angel“ trägt, wurde von einem 2023 gegründeten Startup entwickelt.
Die Drohne ist komplett schwarz und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Sie bleibt normalerweise in an der Decke montierten Geräten verborgen, um im Bereitschafts- und Ladezustand zu sein, und kann im Notfall schnell eingesetzt werden. Sie ist in der Lage, Fenster zu durchbrechen, Angreifer zu verfolgen, durchdringende Alarme auszulösen, grelle Lichter zu blinken und Pfeffergel zu versprühen, um Angreifer zu stören und zu überwältigen, wobei alle Operationen von einem Fernsehteam durchgeführt werden. Die Drohnen operieren typischerweise in Gruppen von drei für koordinierte Einsätze, mit einer einzelnen Flugdauer von 10 bis 15 Minuten, und verlassen sich auf 3D-Modellierungstechnologie für präzise Manöver.

Derzeit hat das Projekt Finanzmittel von lokalen Regierungen erhalten und ist in die Pilotphase eingetreten. Einige Eltern haben auch freiwillig Gelder gesammelt, um weitere dieser Drohnen auf Schulhöfen einzuführen. Die Technologie hat jedoch Kontroversen ausgelöst. Experten äußern Bedenken hinsichtlich ihrer Anfälligkeit für Cyberangriffe und des Missbrauchspotenzials sowie der Möglichkeit, dass sie Ressourcen von der grundlegenden Sicherheitsverwaltung des Campus abzieht. Die Diskussionen über die Grenzen und ethischen Fragen ihrer technologischen Anwendung dauern noch an.