Kürzlich wurde Chinas erste "virtuelle Cockpit"-Technologie für Drohnen im Stromnetz in Wuhan in die Praxis umgesetzt. Sie ermöglicht die ferngesteuerte Echtzeitsteuerung von unbemannten Luftfahrzeugen (Drohnen) für detaillierte, flexible und immersive Inspektionen von Umspannwerken. Sie deckt 119 Freiluft-Umspannwerke in Wuhan ab und hat eine Betriebsfläche von über 8.000 Quadratkilometern.
Diese Technologie integriert tiefgreifend Echtzeitsteuerung, 3D-Visualisierung und Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungstechnologien. Sie erfordert keine zusätzliche Hardwaremodifikation und kann mit vorhandenen Drohnen und Bürocomputern aufgebaut werden. Im Büro sitzend können Betriebs- und Wartungspersonal Drohnen in Dutzenden von Kilometern Entfernung mit einem einfachen Mausklick starten, flexibel drehen und präzise neben Geräten schweben lassen, um Aufnahmen und Inspektionen aus mehreren Winkeln durchzuführen, mit Echtzeit- und flüssiger Bildübertragung.

Berichten zufolge dauerte die manuelle Inspektion eines einzelnen Umspannwerks früher fast einen ganzen Tag, jetzt kann sie "in der Zeit, die man für eine Tasse Tee braucht" abgeschlossen werden. Im Vergleich zu traditionellen Drohneninspektionen entlang voreingestellter Routen ermöglicht das "virtuelle Cockpit" einen "Flug und Inspektion nach Bedarf", wodurch Bediener jederzeit manuell eingreifen können, um "detaillierte Nahaufnahmen" zu machen. Dies hat die Relevanz und Flexibilität von Inspektionen erheblich verbessert, den Widerspruch zwischen der steigenden Anzahl von Umspannwerken und der begrenzten Anzahl von Betriebs- und Wartungspersonal effektiv gelöst und replizierbare Erfahrungen für den Aufbau eines neuen Stromsystems geliefert.